Donnerstag, 13. September 2007

Hart aber anstrengend

10.8.
Nach ausgiebigem Frühstück haben wir uns heute an den nächsten Berg herangewagt. Der Aufstieg begann hinter dem Lidl im Wohngebiet und war da schon so steil, dass ich eigentlich schon keine Lust mehr hatte, bevor wir den eigentlichen "Wanderweg" erreicht hatten. Steffi war teilweise nicht mehr ganz sicher, wo wir waren und welchen Weg wir nehmen müssen, aber sie führte uns doch irgendwie auf die richtige Fährte. Dort, wo in Deutschland ein Wanderweg ist, befindet sich in Norwegen ein Bachlauf und der Norweger nennt dies einen Wanderweg, welchen er sogar in die Wanderkarte einzeichnet. Das war jedoch auch der Grund dafür, warum der Aufstieg einerseits hart war. Andererseits hat mir das Wandern bzw Klettern echt Spaß gemacht und die Mordgedanken des Vortages waren schnell vergessen, obwohl ich ganz schön geschnauft habe vor Anstrengung. Die Landschaft war jedoch total schön und das führte dazu, dass man immer wieder neu Kraft schöpfen konnte.






Oben angekommen, waren wir von dem atemberaubenden Ausblick ersteinmal erschlagen. In alle Richtungen hatten wir freien Blick auf Städte, die in sich an die Berge anschmiegen, Fjorde, die sich durch die Berge hindurchschlängeln und einfach eine sagenhafte Landschaft. Der Ausblick den wir am Vortag hatten, war nichts im Gegensatz zu diesem.





Der Abstieg war auch schön, war aber nicht besonders toll für die Gelenke. Wieder mal nahmen wir einen anderen Weg nach unten, als nach oben, weil wir noch in die Stadt wollten. Im Wohngebiet, das wir irgendwann erreicht haben, habe ich dann die lustigen, norwegischen Briefkastenhäuschen entdeckt und musste an mein Goethschen denken.


Was wir in der City so alles gemacht haben und wie der Tag zu Ende ging, weiß ich leider auch nich mehr so wirklich.

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