Freitag, 28. September 2007

Spazieren gehen in Norwegen

18.9
Ich wusste nich, auf was ich mich einließ, als Johanna mich anrief und meinte: "Hey Tanja, wir gehn jetzt ein bisschen spazieren und schaun mal wo der Wnaderweg in Richtung Ulriken losgeht." Genau das war der Wortlaut und gegen ne Runde spazieren gehn hatte ich nichts einzuwenden. Ich sagte zu. Was ich mitnahm waren Turnschuhe, und einen leeren Rucksack, weil ich hinterher noch zum Supermarkt wollte. Naja, und ich hatte zufällig noch meinen Pulli umgebunden. So stiefelten wir dann los.Schon im Wohngebiet war ich fertig mit der Wlet und wollte wieder umdrehn. Doch die Mädels und die Aussicht konnten mich dann doch motivieren weiter zu gehn.



Als wir eine alte Dame mit Hund fragten, wo denn der Wanderweg losgeht, deutete sie auf einen kleinen Pfad und erklärte, dieser Weg sei schöner, als der gekennzeichnete Wanderweg. Und so machten wir uns auf den Weg den Natlandfjellet zu erklimmen. Was eigentlich irgendwann mal als Spaziergang geplant war, artete in eine Zwei-stunden-Wanderung aus, die zwischendurch mit Freeclimbing und Schlammtauchen zu einem Abenteuer wurde. Aber wie das in Norwegen immer so is, die Aussicht hat sich wirklich gelohnt und die Landschaft wars echt wert.





Naja, und während wir uns abgequält haben, die Felsen zu erklettern, kamen uns joggende Norweger entgegen. Die sind halt so heftig drauf. Wenn ich da hoch-oder runterjoggen würde, würde ich mir nicht NUR die Hacksen brechen, sondern alles...
Den Plan noch auf den Ulriken hochzukrakseln, konnt ich den beiden wanderbegeisterten Mädels aber aus dem Kopf schlagen und wir sind dann doch nach Hause gefahrn. Es war ja auch schon recht kühl und recht spät. Und da haben wir die Tour auf den Ulriken auf nicht festgelegte Zeit nach hinten verschoben.

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