Sonntag, 30. September 2007

Weekend

27.9.-29.9
Am Donnerstag Abend um 23.00 Uhr klopfte es an meiner Tür. Als ich öffnete, stand Nadine vor mir, die meinte wir gehn jetzt in die Stadt und die andern warten an der Bushaltestelle auf uns. Ich mich schnell in Schuhe und Jacke geworfen und mit ihr zur Bushaltestelle gehetzt. Da saßen die andern auch noch rum und warteten auf uns.

Wir waren im "Studenten" und ich hatte ausnahmsweise mal den richtigen Dresscode und wurde reingelassen. Die ersten paar Stunden waren relativ lustig und selbst ich konnte auf einige abgehn und Party machen. Auch die andern hatten alle ihren Spaß.

Doch am Ende hat der Dj ungefähr zwei Stunden am Stück nur noch üblen Techno gespielt und ich bin dadrin fast durchgedreht. Die hatten auch irgendwann kein Fassbier mehr, das hat mich noch mehr genervt. Doch auch die Mädels hatten irgendwann keinen Bock mehr und wir sind dann mim Taxi heim gefahrn. Es war viertl nach drei, als wir in Fantoft ankamen und ich war kein bisschen müde. Da hab ich mich noch zwei Stunden an meinen Laptop gesetzt.


Nach 4 1/2 Stunden Schlaf bin ich topfit aufgewacht. Das Wetter war suuuuper und ich hatte ne Menge Energie. War dann erstma die Mädels wecken und hab versucht sie zu motivieren, mit mir wandern zu gehn. Aber da war wenig zu machen. Sie wollten lieber mittags in die Stadt fahrn. Ich hab nachgegebn und wir ham ausgemacht, dann samstags morgens um elf Uhr wandern zu gehn.
Wir hatten dann einen richtigen Frauennachmittag. Zuerst haben wir jedes Souvenirgeschäft in Bryggen durchgemacht, dann haben wir in der Sonne ein viel zu teures Eis gegessen und danach waren wir noch im Einkaufszentrum auf Shopping-tour. Das Ende unseres Tages bildete ein Besuch in der Unibib zum Kopieren von irgendwelchem Zeug von der Nadine.
Der Freitagabend war nich ganz so toll. Ich hab erst nen Film geschaut und dann hatte ich kalte Hände und bin in die Küche um mir nen Tee zu machen. In diesem Moment standen dann die Mädels im Flur und haben mich motiviert mit ihnen auf die Message-Party im ersten Stock zu gehn. Stand ich dann da unten mit meinem Tee in der Hand und alle andern warn besoffen. Es wurden immer mehr und mehr Leute in diesem engen Flur und ich hab Paras gekriegt. Hab dann um zwölf oder so die Kurve gekratzt und bin ins Bett.


Am Samstagmorgen um 10.00 Uhr aufgestanden gefrühstückt und dann die Mädels wecken gegangen um wandern zu gehn. Doch wieder konnte ich die Weichlinge nich motivieren. Hab dann den Simon gefragt und der meinte, dass er sich um zwölf mit ein paar andern Leuten trifft, um auf den Lövstakken hochzumarschieren. Ich dachte mir da: "naja, gut. Lövstakken die Zweite, aber hauptsache Aktivität."
Wir waren dann ne Truppe von drei Deutschen und drei Franzosen. Als wir losgingen, war das Wetter noch gut. Auf dem Weg nach oben, wurde der Regen immer schlimmer. Doch die Landschaft war mal wieder faszinierend.






In dem Moment, als wir den Gipfel erreicht hatten, hat es aus Kannen gegossen in Verbindung mit eiskaltem Wind. Doch zur Verwunderung waren bei diesem Wetter viele Norweger mit ihren Kindern ebenfalls auf dem Berg unterwegs und so haben wir beschlossen, dass wir von nun an richtige Bergenser sind.
Das Highlight des Tages haben wir aber dem Simon zu verdanken. Als wir in der Kälte und strömendem Regen dastanden und auf die Franzosen warteten, packte er ne Packung Joghurette aus. Dieser Geschmack, dieser Genuss, das hat einfach alles wieder gut gemacht. Während des Weges nach unten haben wir uns dann von den Franzosen getrennt, weil die essen wollten, wir aber nach Hause unter die Dusche.
Der Samstagabend war sehr cool. Hab mich mit dem Kerl getroffen, den ich aufm Tranca-Abend kennengelernt habe. Wir waren dann sogar noch Tischtennis spielen. Und ich hab nich einen Moment lang daran gedacht, dass der Pedder heut ja Party feiert, wo alle meine Freunde hingehn und Spaß haben werden. Das war echt ne gute Ablenkung.

Sonntagmorgen sollte ich aus meinem inneren Kalender streichen. Ich wachte auf mit dem mega Muskelkater, erstens wegen dem Wandern gestern und zweitens vom Tischtennis spielen. Dann wollte ich meine Wäsche waschen gehn und habs halt geschafft, mich auszusperren. Doch ich fand nen Bekannten und ne Freundin, die mir geholfen haben, die Schaniere auszubauen und die Tür aus den Angeln zu hebeln. So musste ich nich den Sicherheitsdienst rufen und keine 300NOK bezahlen.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Viele Grüße aus dem sonnigen Odenwald und ganz herzlichen Dank für Deine liebe Karte.

Viel Spass noch in Norwegen und pass schön auf Dich auf!

Deine Nachbarn

Theo & Kati